Ausbildungsschwerpunkte

scroll

Ausbildungschwerpunkte

Positive Motivation für Vierbeiner Wenn der Hund gut erzogen ist, ein gutes Gehorsam aufweist und alle nötigen Wesenszüge mitbringt, kann mit der eigentlichen Ausbildung begonnen werden. Das Revieren und Anzeigen erlernt der Hund über Beutespiel oder Futter. Ein Personenspürhund lernt stattdessen das Differenzieren einzelner Menschengerüche, ebenfalls über die Motivatoren Futter oder Beute. Dauer der Ausbildung sind ca. zwei bis drei Jahre.

Lawinenhund
Der Lawinenhund muss besonders in körperlicher Hinsicht geeignet sein. Er soll nicht zu schwer oder zu klein sein, damit er nicht zu tief im Schnee versinkt. Dazu braucht er eine gute Unterwolle, damit er nicht friert. Sein Fell darf weiters nicht zum Verklumpen mit Schnee neigen. Der Rettungshundeführer muss in der Lage sein, auf Skiern den Hund auf dem Rücken zu transportieren. Ebenso brauchen Rettungshund und Hundeführer eine gute Kondition. Es kommt vor, dass die Unfallstelle nur mit Tourenski erreichbar ist, dann muss der Hund nach längerem Aufstieg immer noch in der Lage sein eine längere Zeit intensiv zu suchen.

Flächensuchhund, Gebirgsflächensuchhund
Die Flächensuche ähnelt der Lawinensuche in weiten Teilen. Die Hunde selbst haben weniger Einschränkungen in körperliche Hinsicht, dafür ist die Anzeige etwas schwieriger. Während der Lawinenhund am Fundort graben muss, um anzuzeigen, muss der Flächenhund beim Opfer bleiben und anfangen zu bellen, um seinen Hundeführer heranzurufen. Der Hund darf sich dabei vom Opfer nicht beeinflussen lassen und er darf dieses auch nicht belästigen. Eine Alternative zum Verbellen ist das Bringseln. Ein Bringsel ist ein Gegenstand, mit dem ein Suchhund seinem Hundeführer mitteilt, dass er etwas gefunden hat. Der Hund trägt ihn dann im Fang.

Personenspürhund
Der Personenspürhund verfolgt den individuellen Geruch eines einzelnen Menschen. Das kann eine sehr wertvolle Hilfe sein, wenn beispielsweise ein Fahrzeug einer vermissten Person auf einem Parkplatz gefunden wird. Dann versucht der Personenspürhund vom Auto weg die Spur des Vermissten aufzunehmen und zu verfolgen. Hier wird im Wesentlichen unterteilt in ID-Tracking und Mantrailing. Diese Suchformen sind die anspruchsvollste Art der Suchhundeausbildung.

Trümmersuchhund
Der Trümmerhund kommt bei der Suche nach Personen unter Trümmern nach Gebäudeeinstürzen, Erdbeben usw. zum Einsatz. Der Hund muss auch auf größere Entfernung besonders lenkbar sein, da der Hundeführer oft nicht in den Gefahrenbereich gehen kann.

Leichenspürhund
Die Suche nach Leichen ist eine Arbeit, die meist belastend für die Rettungsmannschaft ist. Die Hunde werden vielfach auf Booten eingesetzt, um nach Wasserleichen zu suchen.